
Der POTV Lobo ist der neueste tragbare Vaporizer von Planet of the Vapes und kommt zu einem Zeitpunkt auf den Markt, an dem der Wettbewerb härter denn je ist. Viele neue tragbare Vaporizer versprechen eine Mischung aus modernen Funktionen wie Hybridheizung, austauschbaren Batterien oder Glasdampfwegen, und der Lobo vereint all diese Elemente in seinem Kräutervaporizer.
Der Lobo ist ähnlich wie das günstige Utillian 723 Vaporizer, aber mit ein paar Verbesserungen. Der Lobo Vape ist der perfekte Kompromiss zwischen Leistung und Portabilität. Er ist für Leute, die jederzeit einen soliden Dampf wollen, egal ob für einen schnellen Zug oder längere Sessions mit einem Bubbler.
Wir haben den Lobo Vape unter realen Bedingungen getestet und mit der Konkurrenz verglichen. Wenn du das Beste vom Besten suchst, schau dir unsere Rangliste der besten Kräuter-Vaporizer an.
Handhabung
Der POTV Lobo ist einfach zu bedienen und gibt dir die volle Kontrolle über deine Sessions. So benutzt du den Planet of the Vapes Lobo:
Schritt 1: Nimm das Glasmundstück und den Adapter vom Lobo ab und füll deine Kräuter in die Kammer.
Schritt 2: Setz den Adapter und das Mundstück wieder ein.
Schritt 3: Drück dreimal auf den Ein-/Aus-Schalter, um das Gerät einzuschalten.
Schritt 4: Stell mit den Plus- und Minus-Tasten die gewünschte Heizstufe ein.
Schritt 5: Warte nach etwa 40 Sekunden Aufheizzeit auf die Vibrationsmeldung.
Schritt 6: Zieh gleichmäßig am Mundstück und genieß deine Session.
Sobald du diese Schritte verstanden hast, gibt es ein paar Dinge, die du ändern kannst, um deine Sitzung anzupassen. Der Lobo enthält zwar ein Konzentratpad, das aber nur in der Dosierkapsel funktioniert. Wenn du Konzentrate verdampfen möchtest, musst du das Pad zuerst in die Dosierkapsel legen, bevor du diese in den Ofen setzt. Das ist ein etwas anderer Vorgang als bei der Verwendung von trockenen Kräutern, bietet dir aber die Möglichkeit, verschiedene Dinge zu mischen.
Achte auch darauf, wie die Temperatur auf dem Display angezeigt wird. Die große Zahl ist die aktuelle Kammertemperatur, die kleinere Zahl darunter ist die von dir eingestellte Temperatur. Wenn du die Plus- oder Minustaste drückst, änderst du die eingestellte Temperatur und siehst, wie die aktuelle Temperatur langsam steigt, bis sie mit der eingestellten Temperatur übereinstimmt. Wenn die gewünschte Temperatur erreicht ist, vibriert das Gerät und zeigt dir an, dass es einsatzbereit ist.
Dampfqualität
Wenn es um die Dampfqualität geht, sind in der Regel zwei Hauptfaktoren zu berücksichtigen: Dampfgeschmack und Dampfausstoß. Der Geschmack ist bei niedrigeren Temperaturen in der Regel intensiver, da empfindliche Terpene erhalten bleiben, während der Dampfausstoß mit steigender Temperatur dichter wird, was oft auf Kosten des Geschmacks geht. Die meisten Vaporizer versuchen, einen Kompromiss zu finden, und der POTV Lobo erreicht dies durch ein konvektionslastiges Hybridsystem. Die Konduktion liefert die direkte Hitze, die für eine starke Extraktion erforderlich ist, während die Konvektion heiße Luft zirkuliert, um eine gleichmäßigere Verteilung in der Kammer zu gewährleisten.
Durch diese Mischung passt sich der Lobo an beide Seiten an. Du kannst ihn bei niedrigeren Temperaturen für einen reineren, intensiveren Geschmack nutzen oder ihn für dickere Wolken höher einstellen. In der Praxis ist er eher auf Geschmack als auf reine Leistung ausgelegt, was zum Teil an Details wie dem Glasmundstück und dem genoppten Stiel liegt, die den Dampf glätten.
Eine Sache, die man beachten sollte, ist, dass der Luftstrom etwas enger ist als bei manchen anderen tragbaren Vaporizern. Ein engerer Luftstrom bedeutet normalerweise, dass der Dampf länger im Ofen bleibt, bevor er dich erreicht, was ihn dichter und geschmackvoller machen kann, aber auch ein langsameres, gleichmäßigeres Ziehen erfordert. Im Vergleich dazu fühlen sich offenere Luftstromsysteme wie bei der Storz & Bickel Venty freier an und liefern kühlere Wolken, die aber normalerweise nicht so dicht sind.
Insgesamt bietet der Lobo ein flexibles Dampferlebnis, das zwischen geschmacksorientierten Sessions und einer stärkeren Dampfentwicklung schwankt. Er legt dich nicht auf einen Stil fest, aber das Design ist eher auf die Erhaltung des Dampfgeschmacks ausgelegt, was vor allem für Nutzer interessant sein dürfte, die mehr Wert auf Geschmack als auf maximale Leistung legen.
Fertigungsqualität
Der POTV Lobo macht schon beim ersten Gebrauch einen starken Eindruck. Sein eloxiertes Aluminiumgehäuse fühlt sich solide an, ohne schwer zu sein, und leitet die Hitze gut ab, sodass es auch bei längeren Sessions nicht unangenehm wird. Das einfache Design macht das Gerät robust und praktisch.
Im Inneren hat die Kammer einen Titanofen mit einem Edelstahlheizelement. Titan ist bekannt dafür, dass es schnell heizt und nach dem Gebrauch schnell abkühlt, was die Effizienz zwischen den Sessions erhöht. Edelstahl ist dagegen stabil bei hohen Temperaturen und gibt keinen Eigengeschmack ab. Zusammen sorgen sie für eine gleichmäßige Extraktion und sauberen Dampf.
Der mitgelieferte Glasmundstück sorgt für einen sauberen Dampfgeschmack und hat kleine Vertiefungen, die den Dampf beim Ausatmen weicher machen. Glas ist aber nicht die beste Wahl für unterwegs, und wer was Robusteres sucht, sollte sich vielleicht für Mundstücke aus Zirkonoxid entscheiden. Die sind zwar nicht ganz so geschmacksneutral, dafür aber haltbarer. Glas ist zwar nicht die haltbarste Option für das Verdampfen unterwegs und überall, aber wenn es um reinen, sauberen Geschmack geht, ist es kaum zu übertreffen.
Die gewundene Akkukappe muss beim Batteriewechsel vorsichtig behandelt werden, da sie nicht am Gerät befestigt ist. Mit etwas Aufmerksamkeit ist das kein Problem, aber eine integrierte Halterung könnte zukünftige Versionen noch praktischer machen. Das LCD-Display ist klar und gut lesbar, wie bei den meisten tragbaren Verdampfern jedoch bei direkter Sonneneinstrahlung etwas schwerer zu erkennen. Zum Glück lässt sich die Helligkeit einstellen, was in helleren Umgebungen hilfreich ist.
Insgesamt zeigt der Lobo, dass bei der Konstruktion viel Wert auf die Grundlagen gelegt wurde: robuste Materialien, ein sauberer Dampfkanal und ein durchdachter Luftstrom. Er hat vielleicht nicht alle Annehmlichkeiten perfekt im Griff, aber er fühlt sich im täglichen Gebrauch zuverlässig an und kann sich gut behaupten im Vergleich zu Premium-Modellen wie der Zeus Arc GT3, die mit Details wie einer vergoldeten Heizkammer und einem vergoldeten Dampfkanal für ein besseres Ergebnis punkten.
Temperaturflexibilität
Was die Flexibilität des Temperaturbereichs angeht, deckt der POTV Lobo ein breites Spektrum ab. Mit 160 °C bis 221 °C hast du genug Spielraum, um verschiedene Extraktionsmethoden auszuprobieren, ohne dich eingeschränkt zu fühlen. Während der Tests habe ich festgestellt, dass das Gerät in etwa 45 Sekunden konstant auf 360 °F (oder ca. 182 °C) aufheizt, was sich nicht langsam, sondern eher bewusst anfühlt. Diese langsamere Aufheizzeit ist eigentlich ein Vorteil des Lobo, da sich der gesamte Dampfweg allmählich erwärmt und so die außergewöhnlichen Aromen entstehen, die du schon beim ersten Zug bemerkst.
Was ich an diesem Temperaturkonzept mag, ist, dass man die Sessions nach Lust und Laune planen kann. Einfach auf 200 °C die Temperatur einstellen, auf das Vibrieren warten und dann langsam 35 Sekunden lang ziehen, um alles gleichmäßig zu extrahieren. Die Titankammer hält die Wärme super, sodass man ein paar Züge nehmen, das Gerät beiseitelegen und später weitermachen kann, ohne dass viel Wärme verloren geht.
Die sieben Timer-Optionen reichen von 3 bis 6 Minuten in 30-Sekunden-Schritten. Das ist eine weitere Anpassungsmöglichkeit, die mehr bringt, als man denkt. Ich hab die längeren Einstellungen echt geschätzt. Es ist einfach angenehm, nicht mitten in einer entspannten Session neu starten zu müssen, nur weil der Timer abgelaufen ist.
Die Temperaturbegrenzung lässt aber noch etwas Spielraum. Während 220 °C für die meisten Extraktionsbedürfnisse gut reichen, braucht man manchmal noch etwas mehr Power. Im Vergleich dazu erreichen einige preisgünstige Vaporizer wie der Tronian Milatron bis zu 240 °C, was super ist, um die Session zu beenden oder einfach das Beste aus den Kräutern rauszuholen. Dieser erweiterte obere Temperaturbereich kann besonders hilfreich für Nutzer sein, die von der Verbrennung umsteigen und sich dichte, befriedigende Wolken wünschen, damit sich der Wechsel weniger wie ein Kompromiss anfühlt. Die höhere Obergrenze ist auch hilfreich bei besonders dichtem oder klebrigem Material, das eine aggressivere Extraktion erfordert.
Der aktuelle Temperaturbereich des Lobo deckt die Sweet Spots gut ab. Bei niedrigeren Temperaturen bleibt der Geschmack super erhalten und wenn du die Temperatur erhöhst, bekommst du eine angenehme Dampfdichte. Die meisten Leute werden ihren Lieblingsbereich in diesem Spektrum finden, ohne sich eingeschränkt zu fühlen. Aber mit etwas mehr Spielraum wären noch mehr Möglichkeiten offen, vor allem für Leute, die gerne Konzentrate verwenden.
Akkulaufzeit
Der POTV Lobo läuft mit einem 3500-mAh-Akku vom Typ 18650 und bietet eine solide 30 bis 40 Minuten Nutzungszeit. In meinen Tests habe ich bei mittleren Temperaturen etwa acht 4-minütige Sessions geschafft. Das reicht für gelegentliche Ausflüge oder den Gebrauch zu Hause.
Etwas habe ich bei meinen Tests leider etwas zu spät gemerkt: Für zu Hause solltest du den Bildschirm so weit wie möglich abdunkeln. Diese kleine Änderung hat die Laufzeit des Geräts echt verlängert. Wenn du draußen bist, musst du vielleicht trotzdem die Helligkeit erhöhen, aber wann immer du kannst, sparst du mit einer geringeren Helligkeit einiges an Akku. Ich werde im Abschnitt Diskretion noch etwas genauer auf diese Funktion eingehen.
Wichtig ist, dass das austauschbare Akku-Design des Lobo eine praktische Lösung bietet, die viele andere Geräte nicht haben. Wenn der Akku fast leer ist, kannst du einfach einen neuen 18650-Akku einsetzen und sofort mit der Session weitermachen.
Das Konzept mit austauschbaren Akkus macht das Gerät auch zukunftssicher, was mit fest eingebauten Akkus einfach nicht geht. Wenn der Originalakku nach vielen Ladezyklen irgendwann nicht mehr so gut funktioniert, musst du nicht gleich das ganze Gerät austauschen.
Portabilität
Der POTV Lobo ist ein guter Vaporizer, wenn es um die Portabilität geht. Er ist kompakt genug, um in die meisten Hosentaschen oder Jackentaschen zu passen, und leicht genug, um ihn während einer Session bequem weiterzureichen. Mit etwa 155 Gramm (mit Akku) ist er etwas schwerer als einige ultraportable Geräte, aber dennoch gut für den täglichen Transport geeignet.
Was die Größe angeht, liegt es irgendwo zwischen dem POTV ONE und einem Nectar Hex, was es praktisch für zu Hause und unterwegs macht. Es ist nicht der kleinste Vaporizer auf dem Markt, aber es wirkt nicht klobig, außer du hast einen Bubbler dran.
Wenn du was superkleines oder diskretes suchst, gibt’s definitiv unauffälligere Optionen. Da fallen mir Vaporizer wie der Litl 1 ein. Er ist kleiner und leichter, was super ist, wenn du schnell verdampfen willst, ohne Aufmerksamkeit zu erregen. Aber dieser Minimalismus geht oft auf Kosten der Akkuleistung oder der Temperaturflexibilität, wo der Lobo langfristig mehr Flexibilität bietet. Der Milatron zum Beispiel ist ebenfalls unauffällig und liefert trotz seiner Größe einige kräftige Züge, verfügt jedoch nicht über den austauschbaren Akku des Lobo. Dieser Kompromiss ist wichtig, wenn du ganztägige Ausflüge ohne Zugang zu einem Ladegerät planst.
Diskretion
Der POTV Lobo ist zwar nicht gerade ein Stealth-König, aber er hat ein paar coole Features, die dir helfen, ihn unauffälliger zu machen, wenn du mal etwas subtiler sein musst. Eine praktische Funktion ist der bereits erwähnte Stealth-Modus, der das Display abdunkelt, wenn du die Power- und die Plus-Taste ein paar Sekunden lang gedrückt hältst. Das Gerät wird dadurch zwar nicht unsichtbar, aber für Sessions, in denen du kein leuchtendes Display vor Augen haben möchtest, ist diese Option sehr willkommen. Um die volle Helligkeit wiederherzustellen, musst du einfach die gleiche Tastenkombination wiederholen.
Das Design sieht echt cool aus und ist gleichzeitig unauffällig. Die schwarze Oberfläche passt zu fast jeder Umgebung, aber es ist wichtig zu wissen, dass verschiedene Ansätze in der Praxis unterschiedlich wirken.
Für den Alltag ist der Lobo eine gute Wahl. Wenn du ein unauffälliges Gerät suchst, ist der Lobo zwar nicht so diskret wie einige kleinere Vapes, aber er macht seinen Job, ohne viel Aufmerksamkeit zu erregen.
Benutzerfreundlichkeit
Der POTV Lobo ist im Alltag echt unkompliziert. Mit nur drei Knöpfen hast du alles im Griff: Ein- und Ausschalten, Temperatur hoch- und runterdrehen. Das Display zeigt dir immer, was gerade passiert. Eine Vibration sagt dir, wenn alles fertig ist, sodass du nicht raten musst, ob das Gerät schon heiß ist. Das Design ist so einfach, dass du das Gerät jemandem geben kannst, ohne es vorher erklären zu müssen, und derjenige weiß sofort, wie es funktioniert.
Das Dosierkapsel-System macht das Ganze noch bequemer. Man kann ein paar Sitzungen im Voraus vorbereiten und die Kapseln einfach austauschen, ohne den Ofen jedes Mal reinigen zu müssen, was besonders in Gruppen super praktisch ist. Das gleiche Kapsel-System wird auch für Konzentrate verwendet. Der Lobo kommt mit einem Konzentrat-Pad, das in eine Kapsel eingesetzt wird. Das ersetzt zwar keinen speziellen Dab Pen, funktioniert aber zuverlässig, wenn man mal was anderes ausprobieren will. Geräte wie der Utillian 723 verfolgen mit einem separaten Konzentratbehälter einen etwas anderen Ansatz, aber das Endergebnis ist ähnlich: ein Vaporizer für trockene Kräuter, der auch Konzentrate verarbeiten kann.
Der Glasstiel sorgt für einen reinen Geschmack, kann aber beim Transport etwas zerbrechlich wirken, und die Schraubkappe für den Akku ist etwas fummeliger als ein Magnetverschluss. Trotzdem ist der Lobo nicht schwer zu bedienen; das sind nur ein paar Dinge, die du beachten solltest, wenn du ihn unterwegs mitnehmen willst.
Alles in allem hat der Lobo die Grundlagen für den täglichen Gebrauch eines Vaporizers echt drauf. Er ist unkompliziert, zuverlässig und einfach zu bedienen, egal ob du ihn für schnelle Züge oder eine längere Session brauchst.
Fazit
Der POTV Lobo ist ein solider tragbarer Vaporizer, der auf Dampfgeschmack und eine saubere Konstruktion setzt, ohne zu kompliziert in der Handhabung zu sein. Dank seiner konvektionslastigen Hybridheizung, dem Titanofen und dem Dosierkapselsystem bekommst du immer gleichbleibende Ergebnisse, egal ob du ihn für den Solo-Gebrauch befüllst oder mehrere Sessions hintereinander machst. Der Zug ist etwas restriktiv, was aber eigentlich ein Vorteil ist, da so der Geschmack besser konzentriert wird als bei offeneren Verdampfern.
Zum Vergleich: Der Utillian 723 ist das ähnlichste Gerät. Er sieht ähnlich aus, hat die gleiche Größe und kann sowohl Kräuter als auch Konzentrate verwenden, allerdings mit einem Konzentratbehälter statt einem Konzentratpad. Der U723 ist günstiger und damit eine gute Alternative, wenn du etwas Ähnliches suchst, aber nicht so viel ausgeben willst.
Alles in allem ist der Lobo am besten für Leute, die einen einfachen, geschmacksorientierten tragbaren Vaporizer wollen, der sowohl Kräuter als auch Konzentrate in einem Gerät verarbeiten kann. Er ist nicht auf maximale Dampfleistung ausgelegt und will auch nicht das kleinste Gerät in deiner Tasche sein. Stattdessen ist er ein zuverlässiger Mittelweg: tragbar genug für den täglichen Gebrauch, stark genug für zu Hause und einfach genug, um ihn langfristig zu nutzen.
Wenn du sehen willst, wie es im Vergleich zu anderen Geräten abschneidet, schau dir unsere Seite Die besten Vaporizer für trockene Kräuter an, wo wir es direkt mit günstigen und hochowertigen Alternativen vergleichen.


