
Wenn es um Kräuter-Vaporizer geht, gibt’s auf dem Markt echt viele Optionen, sodass jeder einen Vaporizer finden kann, der zu seinem Vaping-Stil passt. Trotzdem ist es manchmal schwer, den Überblick zu behalten. Ein besonderer tragbarer Vaporizer, der sich einen Namen gemacht hat, ist der Tinymight 2. Dieser kompakte Konvektionsvaporizer bietet einige praktische Funktionen, die die Nutzer zu schätzen scheinen. Nach einem Jahr auf dem Markt und einigen Änderungen am ursprünglichen Design wollen wir mal sehen, ob dieser Vaporizer sich bewährt hat.
In diesem TinyMight 2 Testbericht haben wir das Gerät in der Praxis getestet und dabei besonders auf das Konvektionsheizsystem, die präzise Temperaturregelung und das Benutzererlebnis geachtet. Wir zeigen dir, wie jede Funktion zu einer gleichbleibenden Dampfqualität und einer intuitiven Bedienung beiträgt, insbesondere für Vaper, die eine manuelle Steuerung und eine saubere Extraktion bevorzugen.
Im Laufe des Tests schauen wir uns auch andere Top-Verdampfer an, um zu zeigen, wo der TinyMight 2 richtig gut ist und wo er noch nachbessern könnte. Für einen umfassenderen Vergleich schau dir unsere Liste der besten Vaporizer für trockene Kräuter an. Das ist dein perfekter Leitfaden, um Leistung, Tragbarkeit und Preis des Vaporizers zu vergleichen, damit du das perfekte Gerät für dich findest.
Handhabung
Der Tinymight 2 ist ein kompakter, aber leistungsstarker Konvektionsvaporizer, der sowohl für geschmacksintensive Züge als auch für Cloud-Chasing-Hits entwickelt wurde. Das Besondere an ihm ist, dass er in zwei verschiedenen Modi betrieben werden kann: On-Demand und Session. So können Nutzer selbst bestimmen, wie sie verdampfen möchten.
Hier ist eine Schritt-für-Schritt-Anleitung zur Verwendung und Einrichtung deines Tinymight 2:
Schritt 1: Schraub die untere Kappe ab und leg eine voll aufgeladene 18650-Batterie rein. Lad die Batterie dann auf, bis die LED ausgeht.
Schritt 2: Dreh das Gerät auf den Kopf und zieh das Mundstück raus. Füll das Mundstück mit mittel bis fein gemahlenen trockenen Kräutern. Steck das Mundstück dann wieder rein.
Schritt 3: Drück dreimal schnell hintereinander auf den Knopf, um den Vaporizer einzuschalten.
Schritt 4: Dreh den unteren Drehknopf, um die gewünschte Temperatureinstellung auszuwählen.
Schritt 5: Im manuellen Modus: Drück dreimal auf den Knopf, warte auf die Vibration, dann halte den Knopf gedrückt, um zu erhitzen und zu inhalieren. Lass los, um zu stoppen.
ODER Schritt 5: Im Sessionsmodus: Drück dreimal auf den Knopf und halte ihn gedrückt, bis das Gerät vibriert. Der Heizkörper bleibt dann 3 Minuten lang aktiv.
Tipps: Der On-Demand-Modus ist super für Microdosing oder wenn du unterwegs bist, während der Session-Modus perfekt für entspannten Genuss oder zum Teilen mit Freunden ist. Wenn der Dampf nachlässt, bevor du deine Kräuter komplett extrahiert hast, kannst du die Heizkammer zwischen den Zügen mit dem integrierten Multi-Tool vorsichtig umrühren. Warte einfach ein bisschen, bis der Heizer abgekühlt ist, oder mach das, wenn das Gerät gerade nicht benutzt wird, um Verbrennungen zu vermeiden.
Dampfqualität
Die Dampfqualität des Tinymight 2 zeigt, was man mit reiner Konvektionsheizung richtig machen kann. Das ist kein Marketing-Hype du merkst echt den Unterschied, wenn die heiße Luft durch deine Kräuter strömt, ohne irgendwelche heißen Oberflächen zu berühren. Ich hab schon viele Hybridgeräte ausprobiert, die mit starker Konvektion werben, aber immer war da so ein leichter Geschmack nach Verbranntem im Hintergrund.
Der neu gestaltete Hitzeverteiler unter der Heizkammer sorgt dafür, dass die heiße Luft gleichmäßig verteilt wird. So gibt’s keine nervigen heißen Stellen mehr, wo Teile deiner Schale nicht richtig erhitzt werden, während andere Teile zu stark erhitzt werden.
Der Glas-Dampfkanal sorgt dafür, dass der Dampfgeschmack voll erhalten bleibt. Da der Dampf nur durch Glas strömt, bevor er deine Lippen erreicht, gibt’s keine Beeinträchtigung durch Plastik, Metall oder Silikon. Glas ist zwar super rein, aber bei höheren Temperaturen und wenn du den Vaporizer schnell hintereinander benutzt, kann sich der Dampf etwas warm anfühlen. Das ist zwar praktisch, aber nicht ganz so angenehm auf den Lippen und nicht so kühl wie die speziellen Zirkonoxid-Mundstücke, die man bei manchen anderen tragbaren Vaporizern findet.
Ich hab gemerkt, dass Geräte wie der Utillian 723 über integrierte Kühlfunktionen in ihren Luftkanälen verfügen, die die Dampftemperatur senken, bevor der Dampf dich erreicht. Das ist eine dieser Sachen, über die man erst nachdenkt, wenn man nach einer besonders intensiven High-Temperatur-Session hustet.
Mit dem Iceborn 3 kannst du trotzdem coolen Dampf genießen, weil er den Dampf mit Eis und Wasser kühlt, damit du sanfter inhalieren kannst. Trotzdem ist der Titan-Mundstück etwas besser als der aus Glas, weil er die Hitze besser verteilt, auch wenn es nicht ganz so gut ist wie ein eingebauter Kühlmechanismus.
Mit Wasserpfeifen kannst du auch hohe Temperaturen ganz einfach regeln. Die verbesserte Knopfhaptik macht das Ganze viel praktischer als beim Original du musst nicht mehr hektisch deinen Griff verändern, um die richtige Position zu finden. Schließ das Gerät an einen 14-mm-Adapter an, und schon sind auch höhere Temperatureinstellungen kein Problem mehr. Die Kombination aus starker Dampfentwicklung und Wasserfilterung sorgt für ein optimales Vaping-Erlebnis, bei dem du alles ohne Unbehagen extrahieren kannst.
Die Konvektionsheizmethode des Tinymight 2 sorgt für eine unglaublich saubere Extraktion, bedeutet aber auch, dass das Gerät stärker von deiner Technik und externen Kühlungslösungen abhängt. Einige neuere Vaporizer wie der Venty verfügen über patentierte Kühleinheiten mit einem Hybrid-Heizsystem, das die Dampftemperatur effektiv senkt, bevor sie deinen Mund erreicht, sowie über eine einstellbare Luftstromregelung, mit der du genau einstellen kannst, wie viel Luft du atmest.
Diese eingebaute Dampfkonditionierung macht Sessions bei hohen Temperaturen viel angenehmer, ohne dass man jedes Mal, wenn man die Extraktionsgrenzen ausreizen will, nach Wasserpfeifen oder zusätzlichem Kühlzubehör greifen muss. Allerdings ist der Venty teurer als der Tinymight 2, aber das nur, damit ihr versteht, worum es uns hier geht.
Was mich immer wieder zum Tinymight 2 zurückbringt, ist die schnelle Dampfentwicklung in etwa 3 bis 10 Sekunden hast du dichten, aromatischen Dampf, der es mit Verbrennung aufnehmen kann, ohne dabei hart zu sein. Trotzdem finde ich mich öfter als erwartet bei Wasserpfeifen wieder, vor allem bei höheren Temperatureinstellungen.
Ich wünschte, mehr Hersteller würden den Ansatz mit der Heizkammergröße verstehen. Anstelle dieser riesigen Kammern, die einen unglaublichen ersten Zug liefern, gefolgt von zunehmend enttäuschenden Zügen, funktioniert der Tinymight 2 besser mit kleineren Füllmengen, die durchgehend Qualität liefern. Es ist wie der Unterschied zwischen einem perfekt gemixten Drink und einem, bei dem sich alles leckeres am Boden absetzt.
Fertigungsqualität
Der TinyMight 2 ist aus Edelstahl, Aluminium, Quarzglas und wahlweise amerikanischem Walnussholz oder Purple Heart-Hartholz gemacht, was ihn langlebig und ergonomisch macht. Die Purple Heart-Edition hat statt dem normalen Walnussholz dichtes, kratzfestes Purple Heart-Holz und einen kurzen Stem mit eingebetteten Glasperlen für bessere Kühlung und einen coolen Look.
Die Tastenrückmeldung und die interne Elektronik wurden aufgrund von ersten Nutzer-Feedback zu toten Zonen überarbeitet. Die neu gestaltete Taste bietet jetzt ein solides taktiles Feedback in jedem Winkel, und die doppelten Strompfade in der Leiterplatte sorgen für eine konstante Leistung und beseitigen die Unregelmäßigkeiten beim Extrahieren, die beim Originalmodell auftraten.
Das modulare Mundstück-System schafft einen Ausgleich zwischen Reinheit und Haltbarkeit: Ein 2 mm dicker Glasstiel bewahrt den Dampfgeschmack, während der Titan-Mundstück Stürzen standhält und nur minimal Wärme speichert. Beide rasten sicher in der Kammer ein, und mit dem integrierten Multi-Werkzeug kannst du die Kammergröße im Handumdrehen anpassen, sodass kein zusätzliches Zubehör erforderlich ist.
Die Heizung wurde von Quarz auf Zirkonoxid aufgewertet und mit Edelstahlstreben verstärkt, die thermischen Belastungen und Brüchen standhalten. Diese Änderung erhöht die Lebensdauer, ohne die Aufheizgeschwindigkeit oder die Konvektionsleistung zu beeinträchtigen.
Die Wartung ist dank der praktischen Kühleinheit, die aus Standard-Sechskantmuttern und Unterlegscheiben in einem austauschbaren Zylinder besteht, ganz einfach. Dieses Detail steht zwar im Kontrast zum hochwertigen Holzäußeren, bedeutet aber, dass jeder Benutzer wichtige Teile reparieren oder aufrüsten kann, ohne spezielle Komponenten besorgen zu müssen.
Alles in allem ist die Fertigungsqualität des TinyMight 2 ein klarer Fortschritt hochwertige Materialien, smartere Elektronik und durchdachte Modularität ergeben zusammen einen Vaporizer, der hochwertig aussieht, den täglichen Gebrauch übersteht und sich an deine Vorlieben anpassen lässt.
Akkulaufzeit
Der Tinymight 2 bietet mit seinem austauschbaren 18650-Akku-System eine solide Leistung, obwohl die tatsächliche Akkulaufzeit stark von deinem Nutzungsverhalten abhängt. Du kannst pro Akkuladung zwischen 2 und 10 Sessions erwarten, wobei die meisten Nutzer etwa 56 Sessions schaffen. Diese große Spanne entsteht durch das Konvektions-Heizsystem, das abhängig von Temperatur, Zugdauer und Art der Session unterschiedlich viel Energie benötigt.
Reine Konvektionsvaporizer verbrauchen naturgemäß mehr Strom als Vaporizer mit Hybridheizmethode, und der Tinymight 2 ist da keine Ausnahme. Das Gerät muss härter arbeiten, um konstante Temperaturen zu halten. Je höher du die Temperatur einstellst und je länger du ziehst, desto schneller leert sich der Akku. Wenn du lieber kurze Züge auf niedriger Temperatur machst, kannst du deutlich mehr Sessions pro Akkuladung herausholen.
Andere tragbare Vaporizer mit größeren, eingebauten Akkus bieten zwar oft eine etwas längere Laufzeit. Einen internen Akku mit 3400 mAh wie beim Arizer Solo 3 findest du hier nicht. Das klingt zwar erstmal toll, bedeutet aber auch weniger Flexibilität und Mobilität. Der Tinymight 2 tauscht ein bisschen Akkulaufzeit gegen mehr Kontrolle und Flexibilität ein. Hast du einen frischen 18650-Akku dabei, hast du quasi immer eine volle Ladung zur Hand kein Kabel, keine Wartezeiten.
Die Möglichkeit, den Akku zu wechseln, erweist sich hier als extrem wertvoll. Im Gegensatz zu Geräten mit eingebautem Akku bist du nicht an eine Steckdose gebunden und kannst Ersatzakkus für längere Sessions mitnehmen.
Der Tinymight 2 verfügt außerdem über nützliche Akku-Anzeigen, darunter ein Vibrationsfeedback beim Einschalten und farbige LEDs, die dir zeigen, wie voll dein Akku noch ist. Ein kleiner Nachteil ist, dass die letzten Sessions auf fast leerem Akku nicht mehr ganz so intensiv sind wie bei vollem Akku das ist aber typisch für diese Art von Heizsystem.
Dank USB-C Ladeanschluss ist das Gerät modern ausgestattet und unterstützt Schnellladen. Der Umstieg von Micro-USB bedeutet stabilere Verbindungen und bessere Kompatibilität mit deinem bestehenden Zubehör. Die Kombination aus wechselbarem Akku und schnellem Aufladen sorgt dafür, dass du das Gerät jederzeit problemlos einsatzbereit halten kannst, egal ob zuhause oder unterwegs.
Temperaturflexibilität
Der Tinymight 2 hat einen coolen Trick für die Temperaturregelung: einen analogen Drehknopf an der Unterseite, der von 1 bis 10 geht. Das gibt dir jede Menge Spielraum: Die Einstellungen 1 bis 4 sorgen für einen aromatischen Dampfgeschmack und sind perfekt, um die Terpene in empfindlichen Strains zu bewahren. Die mittleren Temperaturen zwischen 5 und 7 bieten eine gute Balance zwischen Milde und Stärke, und alles darüber geht schon in Richtung volle Extraktion. Ab etwa Stufe 8 bekommt man tiefere, röstige Züge allerdings sollte man hier einen Bubbler zur Hand haben, wenn man sowohl Komfort als auch Power sucht. Der Beast Mode auf Stufe 10 ist ein lustiges Extra für Fans von Konzentraten. Die meisten Nutzer von Blüten werden ihn wohl nicht verwenden, aber er ist eine nette Ergänzung, insbesondere in Kombination mit einem Wasserbubbler. Der Heizer braucht hier ein paar Sekunden länger, um auf volle Leistung zu kommen, aber das Ergebnis ist echt zufriedenstellend.
Der TinyMight 2 hat einen intuitiven Analogregler (110) für die Temperatursteuerung, ist aber noch flexibler, weil du den Bereich neu einstellen kannst, sodass du effektiv mehr als zehn Heizstufen für deine perfekte Session hast.
Allerdings gibt der analoge Drehregler, obwohl er einfach und effektiv ist, keine genaue Temperaturangabe. Es gibt keinen Bildschirm und keine digitale Anzeige, sodass du die Bedienungsanleitung lesen oder ein bisschen ausprobieren musst, um zu wissen, welche Zahl tatsächlich wie viel Grad bedeutet. Einige Vapes in einer ähnlichen Preisklasse bieten etwas mehr Präzision von Anfang an. Ehrlich gesagt bevorzugen manche Leute eine direkte Temperaturanzeige, um ihr Vaping zu steuern, während andere mehr Anpassungsmöglichkeiten in den Bildschirmeinstellungen bevorzugen. Die Wahl liegt ganz bei dir, aber der Tinymight 2 ist zweifellos einer der tragbaren Vaporizer mit dem größten Temperaturbereich.
Ich hab schon erwähnt, dass du mit dem Tinymight 2 technisch gesehen mehr als 10 Temperatureinstellungen haben kannst. Da ich diese Info nirgendwo anders gefunden hab, zeig ich dir jetzt, wie das geht.
So schaltest du einen benutzerdefinierten Temperaturbereich frei:
- Öffne und schließe den Akkufachdeckel, um den Vaporizer zu aktivieren.
- Dreh den Drehknopf auf 0 und drück dann dreimal schnell hintereinander auf die Taste. Wiederhol das dreimal (die LED blinkt).
- Dreh den Drehknopf auf 6 und drück wieder dreimal schnell hintereinander auf den Knopf (die LED leuchtet grün).
- Wähl deinen Temperaturbereich: (0 = niedrigste Stufe, 6 = Standard und 10 = höchste Stufe)
- Halte die Taste 5 Sekunden lang gedrückt (die Vibrationen hören auf), dann drück dreimal, um das Gerät auszuschalten und deinen neuen Temperaturbereich zu speichern.
Tipp: Beim Einschalten zeigt dir die blinkende LED-Farbe die zuletzt gewählte Temperatur an.
Portabilität und Diskretion
Der Tinymight 2 trifft genau den richtigen Punkt: Er fühlt sich hochwertig und robust an und ist trotzdem ziemlich einfach zu mitnehmen. Er ist nicht das schlankste Gerät auf dem Markt, aber das will er auch gar nicht sein. Mit seinem dichten Walnuss- und Metallgehäuse ist er eher robust als federleicht und vermittelt ein Gefühl von Langlebigkeit, ohne dabei klobig zu wirken.
Allerdings spürt man mit einem Gewicht von 227 bis 255 Gramm, je nachdem, welchen Mundstück man benutzt, definitiv, dass man es in der Tasche hat, wenn es eine Weile dort liegt. Es ist nicht schwer, aber auch nicht so federleicht, dass man es komplett vergisst. Hier punkten einige superkompakte und günstige Modelle bei Benutzern, die unbedingt auf absolute Portabilität setzen. Geräte wie der Litl 1 zum Beispiel sind unglaublich klein fast wie ein Schlüsselanhänger.
In diesem Zusammenhang ist auch die Diskretion ein weiterer Punkt, bei dem der Tinymight 2 gut abschneidet. Er hat einen praktischen Stealth-Modus, der die Anzeigeleuchten ausschaltet, was super ist, um in schwach beleuchteten Bereichen unauffällig zu bleiben. Außerdem gibt er beim Aufheizen eine leichte Vibration ab. In einem wirklich ruhigen Raum kann man sie vielleicht hören, aber für die meisten Gelegenheiten ist sie diskret genug. Diese Art von haptischem Feedback ist ziemlich standardmäßig und bei vielen modernen Vapes äußerst hilfreich, darunter auch der Tronian Milatron, der ebenfalls vibriert, wenn er eingeschaltet wird und die gewünschte Temperatur erreicht hat. Für jemanden, der beim Verdampfen einsteigen möchte oder ein zuverlässiger Vaporizer für unterwegs sucht, ohne zu viel auszugeben, ist ein solcher günstiger Vaporizer kaum zu übersehen.
Der Tinymight 2 geht einen anderen Weg und setzt mehr auf Leistung, Flexibilität und Modularität als auf absolute Unauffälligkeit. Wo der Tinymight 2 klar die Nase vorn hat, ist Flexibilität und Stabilität. Die magnetische Batterieabdeckung bleibt beim Transport geschlossen und das interne Multitool bleibt an seinem Platz. Trotzdem solltest du auf den Glasmundstück achten: Es ist zwar nicht zerbrechlich, aber auch nicht unzerstörbar. Wenn du dein Vape gerne in einen überfüllten Rucksack wirfst, solltest du vielleicht einen Titan-Mundstück oder eine Hartschalenhülle in Betracht ziehen.
Benutzerfreundlichkeit
Der Tinymight 2 versucht nicht, mit auffälligen Bildschirmen oder Bluetooth-Apps zu beeindrucken er bleibt praktisch und bewusst einfach, aber mit einer Lernkurve, die das Ausprobieren lohnt. Er hat zwei verschiedene Modi: On-Demand und Session, die verschiedene Nutzungsarten ermöglichen. Diese Flexibilität ist super für erfahrene Nutzer, aber neue Nutzer brauchen vielleicht ein paar Sessions, um alles zu verstehen.
Hier gibt’s kein digitales Display oder Touchscreen. Stattdessen hast du einen einzigen Knopf und einen analogen Temperaturregler an der Unterseite. Das kann anfangs etwas einschränkend wirken, wenn du von moderneren Geräten mit digitaler Rückmeldung kommst. Aber sobald du den Dreh raus hast, ist es ziemlich einfach. Mit einem schnellen Dreifachklick schaltest du den Vaporizer ein und je nachdem, wie lange du den letzten Klick hältst, geht es entweder in den Sessions- oder in den On-Demand-Modus. Ein Vibrationsmotor zeigt an, wenn das Gerät bereit ist, und LED-Leuchten zeigen die Akkulaufzeit und den Status an.
Es ist aber nicht komplett Plug-and-Play. Das Einstellrad zeigt keine genauen Temperaturen an, sodass du im Handbuch nachschauen oder ein bisschen rumprobieren musst, um deine Lieblings-Temperatureinstellung zu finden. Beim Befüllen musst du das Gerät kurz auf den Kopf stellen, damit die Kräuter beim Einsetzen des Rohrs nicht rausfallen, was für Neulinge vielleicht nicht so intuitiv ist wie das einfache Befüllen einer Kammer.
Für Nutzer, die an digitale Presets-Einstellungen gewöhnt sind oder einfach nur einschalten und loslegen wollen, könnte dieses analoge System etwas gewöhnungsbedürftig sein. Dafür muss man sich aber nicht mit Touchscreen-Menüs oder App-Navigation rumschlagen. Alles läuft direkt auf dem Gerät.
Das Beste daran ist, wie praktisch das Ding ist. Der Akku ist schnell gewechselt, das Aufladen über USB-C geht super und das Multi-Werkzeug ist direkt eingebaut kein extra Zubehör, das man suchen muss.
Fazit
Der Tinymight 2 bietet dir ein super sauberes und geschmackvolles Vaping-Erlebnis, wenn es um tragbare Vaporizer für trockene Kräuter geht. Seine reine Konvektionsheizung, die präzise analoge Temperaturregelung und die Verwendung von hochwertigen Materialien wie Walnussholz (oder sogar die neue Purple Heart Edition) sorgen für eine gleichmäßige Extraktion und bewahren die natürlichen Terpenprofile deiner Kräuter.
Was den Tinymight 2 wirklich auszeichnet, ist sein reines Konvektionsheizsystem. Dieses sorgt für sauberen, aromatischen Dampf, der das natürliche Profil deines Krauts hervorhebt, ohne den unerwünschten Geschmack, den die Konduktion hinterlassen kann. Die Möglichkeit, zwischen On-Demand- und Session-Modi zu wechseln, sorgt für zusätzliche Flexibilität, sodass du jede Session an deine Stimmung, deinen Stil oder deine Vaping-Toleranz anpassen kannst.
Der analoge Temperaturregler macht die Bedienung zwar einfach, aber man muss sich erst daran gewöhnen, um die richtigen Einstellungen zu finden. Das ist nicht ganz so einfach, wie manche vielleicht denken, aber dafür kann man viel ausprobieren und seine persönlichen Vorlieben entdecken. Das Multifunkionswerkzeug und die verstellbare Heizkammergröße machen das Gerät noch flexibler, egal ob du eine schnelle kurze Session mit Mikrodosing oder eine längere, intensivere Abend-Session planst.
Wenn du noch keine Erfahrung mit Kräuter-Vaporizern hast oder dich gerade erst umschaust, empfehlen wir dir, einen Blick auf unsere besten Kräuter-Vaporizer Ranking zu werfen. Der Tinymight 2 hat sich dank seiner Ausgewogenheit zwischen Leistung, Präzision und Tragbarkeit einen festen Platz in dieser Liste verdient.
Vielen Dank, dass du den Testbericht zum Tinymight 2 gelesen hast, und wie immer: Keep Vapin‘!








