Test: XVAPE Vista Mini 2
Handhabung
Wie bei jedem anderen Gerät empfehlen wir dringend, den Akku vor dem ersten Gebrauch vollständig aufzuladen. Nachdem wir genügend Wasser (bis zur roten Linie) in den Bubbler eingefüllt haben, bauen wir den Vista Mini 2 Stück für Stück zusammen. Dafür wird das Mundstück in den Adapter am großen Glaskörper eingesetzt und der weiße Kunststoff-Clip zur Sicherung angebracht.
Dann wird der schwarze elastische Sicherungsband über die Carb Cap und das Mundstück gestülpt, um zu verhindern, dass die Carb Cap auf den Boden fallen und zerbrechen kann. Die Halterung für den Atomizer sowie auch der Atomizer aus Quarz können daraufhin auf den Bubbler aufgeschraubt werden. Damit sind wir startklar.
Befülle den Atomizer mit einem reiskorngroßen Tupfer deines Konzentrats und Klicke 3-Mal kurz hintereinander die Multifunktionstaste, um den Vista einzuschalten. Durch zweimaliges Drücken der Multifunktionstaste kann man zwischen den 4 Temperaturen wechseln.
Nach der Temperaturwahl startet der Aufheizvorgang durch ein erneutes Drücken der Multifunktionstaste. Das Erreichen der Wunschtemperatur wird durch vibrieren des Geräts signalisiert und hält diese dann für weitere 35 Sekunden. Dann einfach inhalieren, die Carb Cap aufsetzen und genießen!
Temperaturflexibilität
Der Vista Mini 2 verfügt über 4 auswählbare Temperatureinstellungen, die man durch zweimaliges Drücken der Multifunktionstaste wechseln kann. Leider konnte ich keine weiterführenden Informationen bezüglich der genauen Grad- oder Spannungsangaben finden. Grün ist auf jeden Fall die niedrigste Temperatur, Weiß die zweitniedrigste, Blau ein gutes Mittel und Rot ist heiß, heiß, heiß!
Ich kam gut mit Grün, der niedrigsten Temperatureinstellung, zurecht, da ich vor allem auf das Aroma und weniger auf einen heißen Hit stehe. Rot sollte meiner Meinung nach eher gemieden werden. 3 gut gewählte Temperatureinstellungen wie beim Pulsar Rok hätte mir definitiv gereicht.
Dampfqualität
Der Vista Mini 2 schafft es in ca. 6 Sekunden auf Temperatur zu kommen und eine ordentliche Menge an Dampf zu produzieren. Selbst die zwei niedrigen Temperatureinstellungen haben im Test genug Dampf produziert, um mir eine ordentliche und schmackhafte Session zu gönnen.
Klar, kein Vergleich zu den höheren Temperatureinstellungen, wie der Roten, aber der Dampf kann, trotz des Wasserfilters, schnell etwas rauchig und unangenehm werden. Wie schon erwähnt, ich würde nicht höher gehen als Blau, wobei selbst Blau schon etwas harsch werden kann. Am besten bei Grün und Weiß bleiben und dafür etwas mehr Aroma mitnehmen.
Der größte Kritikpunkt an die Dampfqualität ist die Carb Cap. Sie sitzt wirklich dicht auf, was super ist, aber die Tatsache, dass sie gar so dicht sitzt, erlaubt fast keinen Spielraum für individuelle Präferenzen beim Luftzug.
Falls du eine stylische und tragbare Alternative suchst, die dir definitiv den
Falls du auf der Suche nach einer stilvollen und tragbaren Alternative bist, die dich auf jeden Fall umhauen wird, dann solltest du einen Blick auf den Utillian 5 und den erweiterbaren Bubbler werfen.
Fertigungsqualität
Der Vista Mini 2 hat definitiv ein einzigartiges Design. Was mir besonders gefällt ist, dass das Mundstück austauschbar ist und mit allen 14 mm Alternativen kombinierbar ist.
Er ist ungefähr 15 cm groß, und das mit Mundstück. Der Vista ist ein Schmuckstück – er hat ein sauberes und elegantes Design, welches durch die verschiedenen Farben der Temperaturauswahl noch mehr zur Geltung kommt.
Das Gerät verfügt über all die Extras, die es haben sollte: ein haptisches Feedback und 4 Temperatureinstellungen – für all jene, die sich auch mal gerne die Kehle aufheizen wollen.
Der Lieferumfang an sich ist auch nicht zu vernachlässigen. Das Paket beinhaltet neben dem Gerät selbst einen zusätzlichen Atomizer, Reinigungstücher, ein Ladekabel, ein Dabbing Werkzeug mit Schlüsselanhänger, den Sicherungsclip für das Mundstück, zwei Carb Caps, das elastische Sicherungsband, Ersatzdichtungen und eine praktische Tragetasche.
Für mich sitzt lediglich die Carb Cap zu dicht auf dem Atomizer auf – der einzige Kritikpunkt am Vista Mini 2. Ein anderer E-Rig mit richtig viel Potential und einer individuell anpassbaren Carb Cap ist der The Core.
Akkulaufzeit
Der Vista Mini 2 kommt mit einem Akku der 20 – 25 Sessions durchhält. Sobald man das Gerät einschaltet lässt sich die verbleibende Akkuladung am LED-Ring um die Multifunktionstaste erkennen. Blinkt dieser Weiß auf, beträgt die verbleibende Ladung 60-100%, Grün 20-60% und Rot weniger als 20%.
Der aufregendste Punkt in dieser Kategorie (und wahrscheinlich am Vista Mini 2 selbst) ist, dass er drahtlos aufgeladen werden kann. Ich kann den Vista einfach ohne große Mühe auf die Ladestation stellen und jederzeit wieder herunternehmen. Großartige Funktion!
Die Kehrseite daran ist, dass das kabellose Laden manchmal unzuverlässig funktioniert – ist das Gerät leicht falsch platziert, könnte es sein, dass es nicht auflädt. Doof wenn man schnell eine Session in seinen Tag einbauen möchte und der Vista keinen Saft übrig hat. Darüber hinaus scheint das „wireless Charging“ schlechter für den Akku zu sein als das traditionelle Laden über Kabel – mit Vorsicht zu genießen also.
Wer ein E-Rig mit einem austauschbaren Akku sucht, der gut 50 Sessions durchhält, der sollte sich den Focus V Carta ansehen.
Handlichkeit
Gegeben dem Fall, dass man ein E-Rig auch gerne unterwegs benutzt, überzeugt der XVAPE Vista Mini 2 durch seine Handlich- und Tragbarkeit, gerade auch wegen der tollen Tragetasche. Persönlich benutzte ich meine E-Rigs fast ausschließlich zu Hause.
Durch seine kompakten Abmaße lässt er sich also gut von A nach B transportieren. Aber den Vista wirklich unterwegs auszupacken und zu benutzten ist wieder ein anderes Thema. Dafür sieht er doch zu sehr nach einem Bong aus. Für unterwegs bieten sich andere tragbare Wachsgeräte wie der Utillian 2 an.
Benutzerfreundlichkeit
Der Vista ist wirklich einfach zu nutzen. 3 Klicks um ihn einzuschalten, 2 um die Temperatur zu wechseln und 1 Klick um den Aufheizvorgang zu starten. Das Schwierigste ist wohl das Gerät das erste Mal zusammenzusetzen.
Hat man das mal erfolgreich hinter sich gebracht, ist alles andere sehr intuitiv – selbst die Carb Cap macht sich hier gut, da sie sowieso nirgendwo hin kann.
Diskretion
Der XVAPE Vista ist durch seine Größe recht diskret, wobei er sich, wie auch schon erwähnt, nicht besonders gut für den Gebrauch in der Öffentlichkeit anbietet. Das trifft aber so gut wie auf jedes E-Rig zu.
In der Tragetasche ist er natürlich total diskret.
Fazit
Der XVAPE Vista Mini 2 ist ein durchaus gutes Gerät. Der Preis ist berechtigt und für Neulinge ist dieses E-Rig ein wirklich guter Ausgangspunkt für die Welt der Konzentrate und Wachse.
Die größten Kritikpunkte sind die unbewegliche und dichte Carb Cap und der harsche Dampf auf den höheren Stufen. Ich kann den Vista jedem empfehlen, der ein preisgünstiges E-Rig gepaart mit einem aromatischen Dampf sucht.
Für den gleichen Preis fanden wir jedoch den The Core etwas besser.
Wenn du Fragen zu diesem XVAPE Vista Mini 2 Test hast oder uns einfach deine Meinung mitteilen möchtest, kannst du uns gerne einen Kommentar hinterlassen! Vielen Dank für die Lektüre und wie immer, keep vapin.



Temperaturflexibilität


Akkulaufzeit


Fazit