Wir haben den Firefly 2 mit dem Arizer ArGo verglichen. Beide bieten große Dampfqualität und eine solide Konstruktion im kleinen Gehäuse. Finde heraus, welches Gerät wir bevorzugen und erfahre, wie sie sich gegeneinander schlagen!
Heute werfen wir einen Blick auf den Arizer ArGo vs den Firefly 2, um zu sehen, welches dieser Modelle uns das beste Gesamterlebnis bietet. Der Firefly 2 ist seit einiger Zeit auf dem Markt und bietet On-Demand-Konvektionswärme, während der ArGo neu auf dem Markt ist und über einen komplett gläsernen Dampfpfad verfügt, auf dem Arizer seinen Ruf aufgebaut hat.
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Beide haben eine hervorragende Dampfqualität. Sie zeichnen sich durch vollständig gläserne Dampfwege, hochwertigen Geschmack und erstklassige Leistung aus. Dennoch gibt es starke Variationen.
Der Firefly 2 Plus hat eindeutig das schmackhafteste Aroma aller tragbarer Vaporizer, die ich bisher getestet habe. Ich bin mir nicht sicher, wie sie es anstellen, aber der Dampf ist unglaublich sanft und absolut köstlich! Der Firefly 2 zeichnet sich dadurch aus, dass er alle Flavonoide und Terpene aus deinem Material extrahiert. Ein wahres Geschmacksgerät und ausgezeichnet für alle Kenner da draußen!
Das hat allerdings seinen Preis. Die Ziehtechnik und der Ziehwiderstand beeinflussen die Erfahrung mit dem Firefly 2 enorm: Der Ziehwiderstand erinnert an das Trinken eines dicken Milchshakes und zu schnelles Ziehen wird dich mit einem fragilen, unbefriedigenden Hit zurücklassen. Man muss sich erst daran gewöhnen, um zufriedenstellende Ergebnisse zu erzielen.
Das Firefly 2 hat auch eine gute Kompatibilität mit Konzentraten, während der ArGo nicht solche Funktion anbietet, wobei man sein konzentriertes Material auch zwischen etwas trockenes Kraut stecken kann.
Der ArGo liefert hingegen konstante Ergebnisse, unabhängig von der Ziehtechnik. Der Zugwiderstand ist eher wie das Trinken eines Smoothies durch einen Strohhalm und man erhält starke, wolkige Züge. Wenn auch nicht ganz auf dem Niveau des großen Bruders des ArGo – dem Solo II - ist es doch ziemlich beeindruckend, vor allem bei einem so kleinen Paket.
Beide arbeiten mit Konvektionsheizung, wobei der ArGo auch Elemente der Konduktionsheizung verwendet, was ihn zu einem Hybridgerät macht. Der ArGo ist auch als Session-Vaporizer einzustufen, während der Firefly 2 als On-Demand-Vaporizer klassifiziert ist. Für den steilen Preis bietet der Firefly 2 eine extrem gute Dampfqualität und staubt den Sieg ab.
Fertigungsqualität
Beide Premium-Geräte sind gut gebaut. Jeder hat ein gutes „Gewicht“, liegt gut in der Hand und ist ästhetisch ansprechend.
Der ArGo verfügt über einen Aluminiumkörper mit einer gummierten Beschichtung und einem Vollglas-Dampfpfad/Stem. Man bekommt ein solides Zubehörset, das alle Standardwerkzeuge sowie eine praktische Tragetasche enthält. Arizer ist bekannt für seine robuste Bauqualität und seinen zuverlässigen Ruf, aber der Firefly 2 bietet noch ein wenig mehr.
Der Firefly hat einen wunderschönen Korpus, fühlt sich noch besser an und wirkt wirklich wie ein Premium-Gerät. Wenn man das Oberteil abnimmt, sieht man den edlen Glasdampfpfad und die Kammer. Das Gerät selbst fühlt sich fantastisch an und auf das Heizelement zu blicken, während man zieht, ist ein weiterer cooler Vorteil. Das mitgelieferte Konzentratpad funktioniert auch überraschend gut!
Ich würde beide nicht leichtfertig auf den Boden fallen lassen und sie mit mehr Sorgfalt behandeln als etwa den Crafty. Beide enthalten zerbrechliche Glasbestandteile und sollten daher etwas schonender behandelt werden.
Ich erkläre den Firefly 2 als Sieger, da sich die Passform und das Finish besser anfühlen, allerdings wird er auch zu einem höheren Preis angeboten.
Einfache Bedienung
Der Firefly 2 ist einer der komplizierteren Vaporizer. Die richtige Ziehtechnik hinzubekommen hat sich für viele als ziemlich schwierig erwiesen, und die Einheit einem kompletten Anfänger zu geben, dürfte sicherlich einiges Coaching erfordern, damit halbwegs anständige Ergebnisse dabei herauskommen.
Beim Arizer kann die Temperatur manuell am Gerät selbst eingestellt werden, während der Firefly nur 6 voreingestellte Temperaturregler + 1 für Konzentrate erlaubt. Man kann aber auch die App verwenden, um eine beliebige Einstellung zu wählen. Die Kammer des Firefly 2 ist sehr empfindlich für die Konsistenz des Mahlgutes und für die Packungsdichte. Man muss sich erst daran gewöhnen, um die tolle Dampfqualität zu erhalten.
Der ArGo funktioniert immer gleich. Kein Rätselraten, keine speziellen Ziehtechniken. Einfach einschalten und inhalieren. Die Reinigung ist auch etwas besser, da sie sich ausschließlich auf den gläsernen Stem beschränkt, der ab und zu in Isopropylalkohol eingeweicht werden muss. Der Firefly ist gut mit einem in Isopropylalkohol getränkten Wattestäbchen oder mit Alkoholtupfern wie den ZEUS Grime Wipes zu reinigen.
Der ArGo ist eindeutig und ohne Zweifel einfacher zu bedienen und zu warten.
Mobilität
Sie sind beide ziemlich klein und passen leicht in eine Tasche. Da der obere Teil des Firefly entfernt werden muss, um die Kammer neu zu beladen, ist das Gesamterlebnis recht behäbig, wenn man unterwegs ist.
Der Arizer verwendet stattdessen ein Füllsystem mit Glas-Stiel, das viel einfacher ist als das Laden der Kammer beim Firefly. Da würde ein plötzlicher Windstoß oder ein Niesen kurz vor dem Schließen der Glasplatte genügen, damit dein Kraut auf dem Boden landet.
Der ArGo gewinnt aus genau diesem Grund. Trotzdem lassen sich beide leicht in mittelgroße Taschen stecken und sind gut zu tragen.
Akkulaufzeit
Beide verfügen über leicht austauschbare Batterien, allerdings gibt es einige kleine Unterschiede zwischen den beiden.
Der ArGo verwendet die Standardbatterie 18650, die bei laufendem Betrieb leicht austauschbar ist. Man kann je nach eingestellter Temperatur mit 6-8 vollen Sessions pro Ladung rechnen. Jede Batterie benötigt ca. 2 Stunden, um voll geladen zu werden.
Der Firefly 2 hingegen verwendet eine eigene Batterie, die ebenfalls austauschbar ist. Sie reicht für 3-5 Sessions mit einer einzigen Ladung, je nachdem, welche Temperatur man wählt. Mit den beiden Batterien kann man insgesamt durchschnittlich 8 Sessions erhalten, aber es gibt einen großen Patzer beim Design:
Man kann eine Batterie nur laden, wenn sie im Firefly selbst ist. Dies ist ein Problem, wenn man mal mehrere Sessions nacheinander durchführen möchte und einen Akku laden will, während der andere gerade verwendet wird. Das geht nämlich nicht!
Und während man zwei Batterien erhält, toppt allein die 18650er-Kompatibilität des ArGo das. Viele Nutzer haben auch von einer sehr kurzen Lebensdauer der Batterien berichtet, die sich sehr schnell verschlechtern und nur noch ein bis zwei Sessions pro Ladung schaffen. Dieser Punkt geht an den Arizer Go.
Diskretion
Sie sind beide ziemlich diskret, und der ArGo mit der handlichen Größe und der einfacheren Lademethode ist ziemlich praktisch. Der Firefly 2 hat jedoch einen entscheidenden Vorteil – die fast sofortige Dampfproduktion. Quasi ohne Aufheizzeit kann man ihn in die Hand nehmen, ziehen und ihn weglegen, bevor der Arizer überhaupt vollständig aufgeheizt ist.
Auch wenn das Laden ein Problem ist, ist die Möglichkeit, eine komplette Session in unter 30 Sekunden zu haben, ein großer Vorteil und der Firefly 2 funktioniert in dieser Hinsicht besser.
Temperaturflexibilität
Wie bereits erwähnt, ermöglicht der Firefly 2 6+1 Temperatureinstellungen am Gerät selbst, wobei mit einer Bluetooth-Applikation die Temperatur nach Belieben eingestellt werden kann.
Der ArGo hingegen wird direkt am Gerät eingestellt und nutzt einen OLED-Bildschirm. Er hat einen Bereich von 128-428°F (53,3-220°C), so dass man eine gute Auswahl hat.
Ich würde fast immer eine unabhängige Temperaturkontrolle statt Presets wählen, aber die 6 Presets, die man beim Firefly 2 einstellen kann plus dem Konzentrat-Modus, der bis zu 500°F/260°C und ein unteres Ende von 200°F/93°C erreicht, bekommt man eine ziemlich solide Basis zum Abarbeiten. Verdampfe kein trockenes Kraut bei 500°F/260°C, da es sonst verbrennt! Diese hohe Temperatur gilt nur für Konzentrate.
Erwähnenswert ist auch, dass der Firefly 2 eine Aufheizzeit von ca. 5-10 Sekunden hat, während der ArGo ca. 45 Sekunden braucht, um auf Touren zu kommen.
Die Fähigkeit, Konzentrate nativ mit der höheren Maximaltemperatur und der schnellen, bedarfsgerechten Erwärmung zu verwenden, gibt dem Firefly 2 den Sieg.
SHOWDOWN
In diesem engen Kampf ist es wirklich schwierig, einen Sieger zu bestimmen. Der Arizer Go ist sicherlich viel besser für den effizienten Einsatz unterwegs, während der Firefly sich als Kennerobjekt auszeichnet. Sie sind in vielerlei Hinsicht aus verschiedenem Holz geschnitzt und man muss sich wirklich mit ihren individuellen Vorzügen beschäftigen, wenn man eines der Geräte auswählt.
Bevorzugst du unglaubliche Dampfqualität unter der Bedingung, dabei auf Benutzerfreundlichkeit und Mobilität zu verzichten, oder willst du etwas, das alles ziemlich gut macht? Ich persönlich tendiere zum Firefly 2 mit seinem unmittelbaren On-Demand-Heizelement und der hervorragenden Dampfqualität, aber mit dem ArGo kann man nichts falsch machen.
Wenn du einen weiteren Vergleich sehen möchtest, sieh dir unseren aktuellen Showdown zwischen dem Solo 2 & DaVinci IQ an und um zu sehen, wie sich diese 2 Modelle im Gesamtvergleich schlagen, check unsere Übersicht der tragbaren Vaporizer.
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Kirill ist ein Cannabis-Enthusiast und Vaporizer-Experte mit über 200 Blogs über Vaporizer-Techniken, Produktbewertungen und Best Practices. Er hat einen Abschluss in Journalismus, PR und Medienmarketing von der Universität Warschau und ist bekannt für sein Fachwissen über neue Vaporizer-Trends in der DACH-Region. Wenn er nicht gerade schreibt, dann boxt Kirill gerne, ist begeisterter Autofahrer und hört Pink Floyd.
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